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Kontrollpunkte

Ein Kontrollpunkt belegt vor allem, dass Ihr Mitarbeiter wirklich vor Ort war. Er scannt an einer festen Stelle einen NFC-Chip, einen QR-Code oder einen Bluetooth-Beacon; draußen erfasst die App den Punkt auch automatisch per GPS. Jeder Scan speichert Ort, Zeit und Person. Das funktioniert auch ohne Internetverbindung; die Scans werden später automatisch synchronisiert (siehe Offline-Modus).

Kontrollpunkte setzen Sie auf zwei Arten ein:

  • Im Rundgang: Mehrere Kontrollpunkte in einem festen Zeitfenster ergeben einen Rundgang (im Sicherheitsdienst „Kontrollgang“). Fehlt ein Punkt, sieht die Leitung es sofort.
  • Mit Aufgaben am Punkt: Sie hängen Aufgaben an einen Punkt, etwa an eine Maschine, die gewartet, einen Zähler, der abgelesen, oder einen Sanitärbereich, der kontrolliert werden muss. So ist sicher, dass die Aufgabe dort erledigt wird.

Scannen statt scrollen: Ihr Mitarbeiter sucht nicht in der App, sondern scannt den Punkt und sieht sofort, was dort fällig ist, auf Wunsch mit Checkliste.

Welche Erkennung?

  • NFC-Chip: Im Zweifel immer NFC. NFC ist mit Abstand am weitesten verbreitet, am einfachsten anzubringen und für Mitarbeiter am einfachsten zu scannen. Der Chip ist selbstklebend und braucht keine Vorbereitung; es gibt ihn auch mit Aufkleber.
  • QR-Code: eher selten, dafür kostenlos zum Ausdrucken. Ein QR-Code lässt sich abfotografieren und anderswo scannen.
  • GPS: für große Flächen wie Parkanlagen. Es braucht keine Hardware, funktioniert drinnen aber nicht. Sie schalten es im Portal mit einem Klick auf GPS unter Erkennung ein; NFC-Chip und Beacon binden Sie in der App an.
  • Bluetooth-Beacon: etwa für Lagerhallen, in denen es keinen guten Platz für einen Chip gibt oder Mitarbeiter ihn schwer finden. Die Einrichtung ist aufwendiger, siehe Beacons.

Sie verwalten Kontrollpunkte im Portal über die Zeile Kontrollpunkte im Abschnitt Orte des Objektmenüs (Stammdaten → Objekte → Objekt auswählen → Orte → Kontrollpunkte; die Zahl rechts zählt die Punkte, der Pfeil klappt die Bereiche auf). Im „+“ neben ORTE steht die Gruppe Kontrollpunkte oben: Kontrollpunkt anlegen, Bereich anlegen und ✦ Aus Liste per KI anlegen; darunter folgen Karte und Grundrisse. Bereiche liegen über den Kontrollpunkten und bündeln sie zur Übersicht; typisch sind die Stockwerke eines Gebäudes. Sie legen Punkte und Bereiche von Hand an oder als ganze Liste per KI (siehe unten). Auch über ChatGPT oder Claude lassen sich Kontrollpunkte anlegen, siehe KI-Anbindung. NFC-Chip und Beacon koppelt anschließend die LiteLog-App (siehe unten).

Jeder Kontrollpunkt kann Teil eines Rundgangs sein und Aufgaben oder Formulare tragen. Wie sich ein Scan auswirkt, hängt allein davon ab, ob gerade ein Rundgang läuft: In einem laufenden Rundgang, zu dem der Punkt gehört, bucht der Scan den Punkt und öffnet zusätzlich die dort fälligen Aufgaben und Formulare; läuft kein Rundgang, zeigt der Scan nur die Aufgaben und Formulare am Punkt. In der App legen Sie Kontrollpunkte über Kontrollpunkte verwalten an.

Die Liste „Alle Kontrollpunkte“

Die Zeile Kontrollpunkte im Objektmenü öffnet die Liste Alle Kontrollpunkte mit den Spalten Name, Bereich und Erkennung. Die Reiter je Bereich filtern die Liste; der Reiter Archiviert zeigt die archivierten Punkte mit Wiederherstellen. Die Spalte Erkennung zeigt als Symbole, welche Erfassungswege am Punkt eingerichtet sind: QR-Code (immer, jeder Punkt hat einen QR-Code), NFC (sobald ein Chip angebunden ist; nach „Kein Kontrollpunkt vorhanden“ bleibt das Symbol grau, bis der Chip neu angebunden oder wieder gescannt wird), Beacon (sobald ein Beacon gebunden ist) und GPS (sobald ein Standort gesetzt und „Per GPS erfassbar“ an ist). Das Etikett Chip fehlt markiert Punkte, an denen zuletzt „Kein Kontrollpunkt vorhanden“ gebucht wurde. Über die Mehrfach-Auswahl stehen PDF herunterladen, Bereich zuweisen, Archivieren und für archivierte Punkte Wiederherstellen bereit. Ein Löschen gibt es nicht; Punkte werden archiviert. Das Menü Mehr bietet ✦ Bestehende aufräumen (KI).

Aus Liste per KI anlegen

✦ Aus Liste per KI anlegen im „+“ neben ORTE legt viele Punkte auf einmal an: Sie fügen eine Liste ein (eine Zeile je Punkt, ein Bereich vor dem Doppelpunkt wird erkannt) oder hängen eine Datei an (CSV, Excel, PDF mit Textebene). Die KI bereinigt die Namen und schlägt Bereiche vor. Sie prüfen die Vorschau, wählen Zeilen ab und legen mit n Kontrollpunkte anlegen Punkte und Bereiche in einem Schritt an.

Die Seite eines Kontrollpunkts

Kontrollpunkt anlegen und ein Klick auf einen Punkt öffnen die Seite des Punkts (/property/:id/points/:pid). Links steht die Liste aller Punkte mit Suche, damit Sie ohne Umweg zum nächsten wechseln.

Pflichtfeld ist nur der Name (max. 100 Zeichen, zum Beispiel „Eingang Nord“ oder „Küche 2. OG“). Enter im Namensfeld legt den Punkt an. Details hinzufügen bietet zwei Felder:

Feld Beschreibung
Notiz für Mitarbeiter Freier Text, den Ihr Mitarbeiter beim Scannen in der App liest, auch eine Arbeitsanweisung. Die Notiz hat keinen Status und verlangt keinen Nachweis.
Aufgabe Der Knopf Aufgabe bindet eine bestehende Aufgabe oder legt eine neue an; die Seite listet alle offenen Aufgaben am Punkt. Eine Aufgabe hat einen Status (offen, erledigt, überfällig oder nicht durchführbar) und kann einen Nachweis verlangen, etwa ein Foto oder ein Formular.

Bereich und Interne Notizen pflegen Sie rechts in den Eigenschaften.

Rechts stehen die Eigenschaften:

Eigenschaft Was dort steht
Bereich Der Bereich des Punkts, etwa das Stockwerk. Leer: + Bereich zuweisen; gesetzt: ein Klick ändert ihn.
Karte Leer: der Link + auf der Karte setzen klappt den Abschnitt Standort & GPS auf. Gesetzt: die Koordinaten als Chip mit Ändern und Entfernen. Wo der Punkt ist, stellen Sie nur hier rechts ein: Karte, Grundriss und Foto. Unter Details hinzufügen in der Mitte stehen dafür keine Knöpfe mehr.
Grundriss Die Zeile erscheint nur, wenn am Objekt Grundrisse angelegt sind (oder der Punkt schon einen Pin hat). Leer: der Link + auf dem Grundriss setzen öffnet links den Abschnitt Grundriss (wie den Standort mit der Karte): Geschoss wählen, Stelle anklicken, Speichern. Danach nennt die Zeile das Geschoss mit Ändern und Entfernen. Details: Grundrisse.
Foto Leer: der Link + Foto hochladen öffnet den Foto-Abschnitt (JPG oder PNG, automatisch komprimiert). Gesetzt: ein kleines Vorschaubild mit Ändern und Entfernen.
Interne Notizen Nur im Portal sichtbar, nicht im Rundgang. Leer: + Notiz hinzufügen.
Erkennung NFC · QR-Code · Beacon · GPS. Grau heißt: nicht eingerichtet. Der QR-Code kommt mit dem Anlegen, NFC-Chip und Beacon koppelt die App. Ein Klick auf das QR-Symbol lädt die PDF zum Ausdrucken. Ein Klick auf GPS schaltet die GPS-Erfassung ein und öffnet den Abschnitt Standort & GPS; fehlt der Standort noch, klicken Sie dort auf die Stelle des Punkts.
Chip fehlt (Hinweis unter Erkennung) Setzt das System selbst, wenn eine Person im Rundgang „Kein Kontrollpunkt vorhanden“ bucht, weil der Chip fehlt oder kaputt ist. Der Punkt bleibt in künftigen Rundgängen erwartet, seine Aufgaben laufen weiter. In dem Rundgang mit der Foto-Buchung gilt er als erledigt; der Auslöser „Kontrollpunkt verpasst“ greift nur in Rundgängen ganz ohne Buchung am Punkt. Die mitgelieferte Regel „Fehlende Kontrollpunkte → E-Mail“ ist in neuen Konten ab Werk aus (in Konten von vor Juli 2026 kann sie eingeschaltet sein, siehe Regeln). Die Foto-Buchung selbst verschickt ab Werk keine E-Mail. Chip nachkleben und in der App anbinden: Schon das Anbinden löscht den Hinweis, sonst der nächste echte Scan. Pausieren heißt Archivieren. Einen Status-Schalter gibt es am Kontrollpunkt nicht mehr; am Stempelpunkt bleibt er und sperrt den Web-Check-in-Link.
Scans 30T Anzahl der Scans der letzten 30 Tage.
Letzter Scan Zeitpunkt des letzten Scans oder „Noch keine Scans“.

Speichern im Kopf sichert die Änderungen. Wechseln Sie mit ungespeicherten Änderungen zu einem anderen Punkt, fragt das Portal nach. Im Kopf liegen außerdem Duplizieren (der Grundriss-Pin wird nicht mitkopiert) und Archivieren. Klicken Sie an einem noch ungespeicherten Punkt auf Aufgabe, speichert das Portal den Punkt still und meldet „Kontrollpunkt gespeichert — jetzt die Aufgabe anlegen.“

Standort und GPS

Karte → + auf der Karte setzen klappt den Abschnitt Standort & GPS auf. Ein Klick auf die Karte setzt den Pin; die anderen Punkte, die Zonen und die Objektfläche sind als Orientierung zu sehen. Der Vollbild-Knopf rechts unter den Zoom-Knöpfen legt die Karte über das ganze Fenster; Esc verlässt das Vollbild. Ohne weitere Option ist der Pin reine Anzeige; er prüft keinen Standort. Die Standortprüfung am Objekt ist Sache des Manipulationsschutzes.

Unter der Karte steht der Schalter Per GPS erfassbar mit dem GPS-Radius (Standard 50 m, mindestens 20 m, höchstens 1000 m). Die Reihenfolge ist egal: Sie können erst den Standort setzen und dann den Schalter einschalten, oder erst einschalten und dann auf die Stelle klicken; die Karte sagt in dem Fall, dass der Klick noch fehlt. Der Radius ist als Kreis um den Pin zu sehen. Gespeichert wird GPS nur mit gesetztem Standort. Dann Speichern im Kopf. So verhält sich die Erfassung in der App:

  • Sie funktioniert nur im laufenden Rundgang; außerhalb von Rundgängen findet keine Ortung statt.
  • Betritt die Person den Radius, bucht die App den Punkt automatisch und zeigt eine kurze Bestätigung. Das Handy darf in der Tasche bleiben; die App muss laufen.
  • Im Rundgang-Protokoll und im PDF erscheint der Scan mit der Erfassungsart „GPS“.
  • Ein GPS-Punkt braucht keine Hardware: kein Chip, kein Aufkleber. Ein NFC-Chip hat umgekehrt kein GPS; die Position kommt immer vom Handy.

Empfehlungen für den Radius

  • Wählen Sie den Radius großzügig: GPS ist nur bei freier Sicht zum Himmel auf wenige Meter genau.
  • Bei Fahrzeug-Revieren (Anfahrt mit dem Auto) einen größeren Radius wählen.
  • GPS taugt nur draußen. In Innenräumen nehmen Sie NFC-Chip, QR-Code oder Beacon.

NFC-Chip oder Beacon in der App anbinden

Der QR-Code ist sofort da: Ein Klick auf das QR-Symbol in der Zeile Erkennung lädt die PDF zum Ausdrucken (laminieren empfohlen). NFC-Chip und Beacon koppelt die LiteLog-App direkt am Punkt:

  • NFC-Chip: Mehr → Einstellungen → NFC anbinden → Kontrollpunkte → Punkt wählen → Chip scannen → Fertig. Die App schreibt eine kurze LiteLog-Kennung auf den Chip, liest sie zur Kontrolle zurück und sperrt den Chip gegen Überschreiben. Details: Kontrollpunkte verwalten (App).
  • Beacon: Mehr → Einstellungen → Beacons anbinden → Kontrollpunkt → Beacon suchen → Entfernung festlegen → Fertig. Details: Beacon anbinden.

Das Anbinden braucht das Recht Kontrollpunkte bearbeiten. In der Standardrolle hat es die Objektleitung und alles darüber; Mitarbeiter sehen den Punkt in der App nicht zum Anbinden.

Gut zu wissen:

  • Jeder NFC-Chip taugt. Die Nummer des Chips ist egal; LiteLog ordnet die Chip-Kennung dem Punkt zu. Auch Chips aus einem anderen System lassen sich weiterverwenden, siehe Fremde, gesperrte und unformatierte Chips.
  • NFC ist fälschungssicher, weil der Chip nur direkt am Punkt lesbar ist. Ein QR-Code lässt sich abfotografieren und anderswo scannen; der Manipulationsschutz per GPS-Zone fängt das ab.
  • GPS nur draußen.
  • Ein Chip gehört immer nur einem Punkt. Geben Sie den Chip einem anderen Punkt, löst die App die alte Zuordnung.

Aufgaben an Kontrollpunkte binden

Eine Aufgabe lässt sich an einen oder mehrere Kontrollpunkte binden: vom Kontrollpunkt aus (Aufgabe, siehe oben) oder aus der Aufgabe heraus (Eigenschaft „Kontrollpunkte“ in der Aufgaben-Seitenleiste). Ein Punkt kann mehrere Aufgaben tragen; die Seite des Punkts zeigt alle offenen gebundenen Aufgaben. Eine Bindung an einen ganzen Rundgang gibt es im Portal nicht; das Feld „Aufgabe“ im Rundgang-Assistenten ist eine Freitext-Anweisung für die Ausführenden.

So verhält sich eine gebundene Aufgabe:

  • Scan im geplanten Rundgang: Mit dem Scan des Punkts gilt die Aufgabe für diesen Durchlauf als erledigt, außer sie verlangt einen Foto- oder Formular-Nachweis; dann erledigt die Person sie in der Übersicht „Fällig an diesem Punkt“ mit Foto bzw. Formular.
  • Scan in der freien Streife oder ohne laufenden Rundgang: Der Scan öffnet die Aufgabe; erledigt wird sie durch Abhaken, gezählt für den Tag des Scans.
  • Nicht erledigt: Die Aufgabe bleibt offen. Der Rundgang wird dadurch nicht unvollständig; die Lücke zeigt sich in der Quote „Erledigt (30T)“ der Aufgabenliste.
  • Ohne Scan: Die Aufgabe lässt sich auch ohne Scan erledigen, im Portal und in der App. Soll das nicht möglich sein, aktivieren Sie an der Aufgabe „Erledigen nur am Punkt“: Die App sperrt das Erledigen bis zum Scan eines verknüpften Punkts; im Portal wird eine Erledigung mit dem Vermerk „ohne Scan erledigt“ gespeichert.
  • Serie: Gebundene Aufgaben haben keinen eigenen Serienplan; Wiederholungsregel und Bindung schließen sich aus.
  • Archivieren des Punkts: Die Bindung bleibt in der Aufgabe stehen. Entfernen Sie den Kontrollpunkt vorher aus der Aufgabe, damit keine verwaiste Verknüpfung zurückbleibt.

Berechtigungen

Berechtigung

Um Kontrollpunkte einzusehen, benötigen Sie die Berechtigung Kontrollpunkte anzeigen. Kontaktieren Sie Ihren Administrator, falls Sie keinen Zugang haben.

Aktion Berechtigung
Kontrollpunkte ansehen Kontrollpunkte anzeigen
Kontrollpunkt anlegen, auch per KI aus Liste Kontrollpunkte anlegen
Kontrollpunkt bearbeiten, NFC-Chip oder Beacon anbinden Kontrollpunkte bearbeiten
Kontrollpunkt archivieren / wiederherstellen Kontrollpunkte löschen

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