Zeiterfassung (Objekt)
Auf dieser Seite legen Sie fest, wie sich Ihr Team an diesem Objekt an- und abmeldet. Sie schalten die Zeiterfassung für das Objekt ein oder aus, wählen ein Paket (mit der LiteLog-App, ohne App oder als eigene Auswahl), erledigen den passenden nächsten Schritt und entscheiden, ob LiteLog beim Stempeln den Standort prüft.
Navigation: Stammdaten → Objekte → Objekt auswählen → Panel-Eintrag „Zeiterfassung" (Gruppe „Funktionen")

Wofür ist diese Seite?
Die Seite beantwortet eine Frage: Womit stempelt mein Team an diesem Objekt ein und aus? Alles andere rund um die Zeiterfassung liegt bewusst woanders:
- Die erfassten Arbeitszeiten werten Sie unter Arbeitszeiten aus.
- Schichten und Serien dieses Objekts planen Sie unter Zeit → Einsatzplanung; der Verweis Einsatzplanung am Seitenende öffnet die Liste mit gesetztem Objektfilter.
- Die Zeitregeln (Auto-Beenden, Startzeiten, Sperrzeiten, Pausen, Einsatzabstand) gelten als Firmen-Standard unter Einstellungen → Zeitregeln; Abweichungen je Objekt pflegen Sie in den Objekt-Einstellungen im Abschnitt Regeln. Der Verweis Zeit-Standards am Seitenende führt zur Stempelmethode für alle Objekte. Die Regeln sind weiter unten beschrieben.
Aufbau der Seite
Von oben nach unten:
- Kopfzeile mit den Knöpfen Einsatzplanung (Schichten und Serien dieses Objekts) und Zeit-Standards (Stempelmethode und Zeitregeln für alle Objekte), dem Hilfe-Knopf, dem Knopf Shop (Karten, NFC-Chips und Beacons für die Zeiterfassung) und, sobald Sie etwas geändert haben, dem Knopf Speichern.
- Kartenreihe: vorn die Karte Keine Zeiterfassung, dann fünf Pakete in drei Gruppen. Genau eine Karte ist gewählt.
- Nächster Schritt zum gewählten Paket, darunter immer die Zeile Standortprüfung.
- Bei Eigene Auswahl statt des nächsten Schritts die drei Blöcke Anmeldung, Abmeldung und Schutz.
- Die Karte Punkte mit den Stempelpunkten des Objekts, sobald QR-Code oder NFC als Methode gewählt oder der Web-Check-in eingeschaltet ist.
Keine Zeiterfassung
Die erste Karte der Reihe, in der Spalte Aus, schaltet das Modul für dieses Objekt ab. Gewählt nimmt LiteLog an diesem Objekt keine Buchung an, die Seite zeigt keinen nächsten Schritt und keine Methodenliste. Eingeschaltet sehen Mitarbeiter die Zeiterfassung an diesem Objekt in der App.
- Ausschalten: Karte Keine Zeiterfassung anklicken. Vorhandene Buchungen bleiben erhalten.
- Einschalten: ein beliebiges Paket oder Eigene Auswahl anklicken. LiteLog schaltet das Modul ein und übernimmt das gewählte Paket in einem Schritt.
- Die Karte speichert sofort, ohne Speichern.
Paket wählen
Die Kartenreihe zeigt die fünf Pakete in drei Gruppen. Ein Paket ist ein vollständiger Zustand: Es setzt die Methoden für Anmeldung und Abmeldung gleich, schaltet die Ausnahmen aus und stellt den Web-Check-in ein oder aus. Ein Klick auf eine Karte wählt sie; übernommen wird die Wahl erst mit Speichern.
| Gruppe | Paket | Was es einstellt |
|---|---|---|
| Mit der LiteLog-App | App: QR-Code scannen | Anmeldung und Abmeldung per QR-Code, den Sie am Objekt aushängen. Die App scannt ihn. |
| Mit der LiteLog-App | App: NFC antippen | Anmeldung und Abmeldung per NFC-Chip am Objekt. Das Handy wird an den Chip gehalten. |
| Mit der LiteLog-App | App: Knopf drücken | Anmeldung und Abmeldung per Knopf in der App, ohne Scan. Ob jemand vor Ort war, belegt nur die Standortprüfung. |
| Ohne App | Ohne App: Web-Check-in | Die Person scannt einen QR-Code oder NFC-Chip mit der Handy-Kamera, landet im Browser und tippt ihre Personalnummer. Keine App, kein Konto, kein Login. Der Web-Check-in ist eingeschaltet; für App-Nutzer am selben Objekt gilt der Knopf. |
| Individuell | Eigene Auswahl | Öffnet die drei Blöcke Anmeldung, Abmeldung und Schutz. Hier kombinieren Sie Methoden, trennen Abmeldung von Anmeldung, erlauben Ausnahmen oder wählen Beacon als Standortprüfung. |
Unter jeder Karte führt Im Video ansehen zur passenden Szene des Erklärfilms. Welches Paket wann passt, was die Hardware kostet und welche Grenzen es gibt, steht unter Methoden, Abrechnung, Grenzen.
:::info Woran LiteLog das Paket erkennt Die Reihe zeigt immer das Paket, das dem gespeicherten Zustand entspricht. Passt der Zustand zu keinem Paket (zum Beispiel Abmeldung anders als Anmeldung, Ausnahmen erlaubt oder mehrere Methoden kombiniert), steht die Reihe auf Eigene Auswahl. Zonen-Automatik und NFC-Scannergerät zählen dabei nicht mit; beide bleiben beim Paketwechsel erhalten. :::
Nächster Schritt
Unter der Kartenreihe steht zu jedem Paket der eine Handgriff, der noch fehlt. Zuletzt folgt immer die Zeile Standortprüfung.
App: QR-Code scannen
Der Knopf QR-Code herunterladen öffnet den Download-Dialog für den Zeiterfassungs-QR-Code dieses Objekts. Drucken Sie ihn aus (laminieren empfohlen) und hängen Sie ihn am Objekt aus; die App scannt ihn zum Ein- und Ausstempeln. Hat das Objekt noch keinen Stempelpunkt, legt der erste Klick ihn an und öffnet danach den Dialog.
App: NFC antippen
Der Chip wird in der LiteLog-App an das Objekt gebunden: Verwalten → NFC anbinden → Start Zeiterfassung → Zeiterfassungs-Punkt auswählen → Chip scannen. Der Knopf Chips bestellen öffnet die passende Auswahl im LiteLog-Shop.
Ohne App: Web-Check-in
Hier erscheint die Karte Link für das Web-Check-in. Sie gehört zum einen Stempelpunkt des Objekts und hat zwei Modi, die Sie oben in der Karte umschalten. Beide Modi lassen sich unabhängig voneinander anlegen und entfernen; Änderungen an der Karte werden sofort gespeichert.
Fester Code zum Aushängen. Der Link bleibt gleich. Sie hängen ihn als QR-Code am Objekt aus oder schreiben ihn auf einen NFC-Chip. Beim Wechsel auf das Paket legt LiteLog den festen Link einmal automatisch an.
- Link kopieren für den NFC-Chip oder zum Weitergeben.
- QR-Code herunterladen als PNG zum Aushängen.
- neu erzeugen macht den bisherigen Link ungültig; Aushang und Chips müssen dann getauscht werden.
- entfernen löscht den Link; alte Aushänge zeigen dann „Dieser Link ist nicht mehr aktiv".
Wechselnder Code auf einem Tablet. Ein Tablet oder Bildschirm am Eingang zeigt einen QR-Code, der etwa alle drei Minuten wechselt. Die Person scannt ihn mit dem eigenen Handy und landet auf derselben Personalnummer-Seite wie beim festen Code. Ein Foto des Codes nützt nach wenigen Minuten nichts mehr. Dieser Modus wird nie automatisch angelegt.
- Tablet-Code erzeugen anklicken.
- Bildschirm öffnen zeigt die Bildschirm-Seite (
/w/screen/…) mit Logo, dem großen QR-Code, dem Hinweis „Zum Buchen diesen Code mit dem Handy scannen" und dem Zähler „Code wechselt in …". Ein Knopf schaltet in den Vollbildmodus. - Link kopieren und auf dem Tablet im Browser öffnen; das Tablet braucht dauerhaft Netz.
- Später neu erzeugen (alle offenen Bildschirme werden ungültig) oder entfernen.
Beim Wechsel akzeptiert LiteLog den vorherigen Code noch ein Zeitfenster lang, damit ein Scan kurz vor dem Wechsel nicht scheitert. Ein abgelaufener Code führt zu „Der Code am Bildschirm ist abgelaufen, bitte den aktuellen Code erneut scannen." Meldet die Karte „Auf diesem Server noch nicht freigeschaltet", ist der wechselnde Code auf Ihrer Installation nicht eingerichtet; wenden Sie sich an den LiteLog-Support.
So bucht die Person. Nach dem Scan öffnet sich die Seite „Anwesenheit bestätigen" mit Mandant, Objekt und Punkt. Sie tippt ihre Personalnummer und bestätigt. Die Seite meldet „Kommen gebucht" oder „Gehen gebucht" mit Name und Uhrzeit; beim Verlassen scannt sie erneut. Die Personalnummer muss am Objekt bekannt sein, sonst erscheint ein Hinweis. Startzeiten, Sperrzeiten und die Standortprüfung gelten auch hier.
App: Knopf drücken
Hier gibt es nichts weiter einzurichten. Es steht nur die Zeile Standortprüfung.
Standortprüfung
Die Zeile Standortprüfung steht bei jedem Paket als letzte Zeile unter dem nächsten Schritt und in der Eigenen Auswahl im Block Schutz. Sie legt fest, ob LiteLog beim An- und Abmelden prüft, dass die Person wirklich am Objekt ist.
| Element | Bedeutung |
|---|---|
| Schalter | An = Standortprüfung per GPS-Zone: Buchungen zählen nur innerhalb der gezeichneten Zone. Aus = der Standort wird protokolliert, aber nicht erzwungen. Der Schalter wird mit Speichern übernommen. |
| Zone zeichnen / Zonen verwalten | Öffnet den Zonen-Dialog des Objekts. Dort zeichnen Sie die Fläche, innerhalb der gestempelt werden darf. Zonen werden sofort gespeichert, unabhängig vom Speichern-Knopf der Seite. |
| Zone vorhanden / Keine Zone | Zeigt, ob das Objekt eine Zone mit gezeichneter Fläche hat. Steht der Schalter an und es gibt keine Zone, ist der Hinweis orange: Dann zählt keine Buchung, bis Sie eine Zone zeichnen. |
| Beacon | Ist unter Eigene Auswahl die Prüfung per Beacon gewählt, zeigt die Zeile das Etikett Beacon und den Hinweis „Prüfung per Beacon, eingestellt unter Eigene Auswahl." Der Schalter steht dann an. Schalten Sie ihn aus, ist die Prüfung aus; schalten Sie ihn wieder ein, gilt GPS-Zone. |
Die Wahl gilt für Anmeldung und Abmeldung gemeinsam. Den Standortnachweis stellen Sie je Funktion ein, hier für die Zeiterfassung, auf den Tabs Meldungen & Formulare und Rundgänge für die dortigen Aktionen. Die Gesamtansicht aller drei Bereiche samt der letzten Prüfereignisse zeigt der Tab Manipulationsschutz. Damit der Manipulationsschutz als erfüllt gilt, braucht GPS-Zone eine gezeichnete Zone und Beacon ein angebundenes Gerät.
Unabhängig von der gewählten Standortprüfung gilt:
- Bei jedem Check-in, Check-out und jeder Statusänderung wird der GPS-Standort erfasst
- Das System vergleicht die Koordinaten mit dem Standort des Objekts und kennzeichnet Einträge als ONSITE (vor Ort) oder OFFSITE (außerhalb)
- Im Web-Portal sehen Administratoren in der Detailansicht einer Arbeitszeit den Standortverlauf auf einer Karte
- Die Anzahl der Offsite-Einträge wird in der Zeitleiste hervorgehoben
Beacon-Reichweite
Prüft das Objekt per Beacon, gilt ein An- oder Abmelden als „in Reichweite", wenn ein Beacon des Objekts innerhalb der Schwellenentfernung liegt (Objektwert, Standard 3 m). Beim Anbinden eines Beacons in der LiteLog-App kann pro Beacon ein eigener Radius gewählt werden; dieser hat Vorrang vor dem Objektwert. Der gemeinsame Eddystone-Namespace Ihrer Organisation wird zentral unter Einstellungen → Geräte → Beacons verwaltet.
Eigene Auswahl
Wählen Sie die Karte Eigene Auswahl, erscheinen statt des nächsten Schritts drei Blöcke untereinander. Alles hier wird erst mit Speichern übernommen, mit zwei Ausnahmen: Zonen und der Web-Check-in-Link speichern sofort.
Anmeldung
Mehrfachauswahl der Methoden für das Anmelden:
- In der App (Knopf)
- NFC-Chip
- QR-Code, solange gewählt mit dem Link QR-Code herunterladen daneben
- Tablet mit wechselndem Code: nur sichtbar, wenn diese Methode am Objekt bereits aus dem Altbestand gesetzt ist (siehe Kioske); für neue Einrichtungen nehmen Sie den Modus „Wechselnder Code am Tablet" des Web-Check-ins
Der App-Knopf lässt sich nicht mit NFC-Chip oder QR-Code kombinieren. Wer ihn anhakt, ersetzt die Vor-Ort-Methoden, und umgekehrt. Die letzte verbliebene Methode lässt sich nicht abwählen, damit die Richtung nie leer bleibt.
Darunter stehen drei Zeilen, die zusätzlich zu den Methoden wirken:
| Zeile | Bedeutung |
|---|---|
| Ohne App (Web-Check-in) | Schalter für den Web-Check-in mit Personalnummer. Eingeschaltet erscheint darunter die Karte Link für das Web-Check-in mit beiden Modi, genau wie beim Paket „Ohne App". Die Punkte stehen in der Karte „Punkte". |
| NFC-Scannergerät | Ein festes, per Bluetooth gekoppeltes Lesegerät am Objekt. Es bucht in beide Richtungen; die Zeile bietet den öffentlichen Link zum Senden und Kopieren, über den der Scanner-Bildschirm ohne Anmeldung geöffnet wird. |
| Automatisch per GPS-Zone | Zeigt Aktiv oder Aus und lässt sich hier nicht schalten: LiteLog schaltet die Automatik frei, sobald mindestens eine Zone des Objekts Automatisch einstempeln gesetzt hat, und nimmt sie zurück, wenn die letzte solche Zone verschwindet. Zonen verwalten öffnet den Zonen-Dialog; Zonen speichern sofort. Automatisch erzeugte Buchungen stehen als „Automatisch per Zone" im Protokoll. |
Abmeldung
Der Schalter Abmeldung verwendet dieselbe Methode wie Anmeldung ist die Vorgabe. Schalten Sie ihn aus, erscheint dieselbe Methodenliste noch einmal für das Abmelden, zum Beispiel Anmeldung per NFC-Chip und Abmeldung per Knopf.
Schutz
| Element | Bedeutung |
|---|---|
| Standortprüfung (Auswahlfeld) | Aus, GPS-Zone oder Beacon. Das ist dieselbe Einstellung wie die Zeile Standortprüfung bei den Paketen; nur hier lässt sich Beacon wählen. Ist Beacon gewählt und kein Beacon am Objekt angebunden, warnt die Seite: Binden Sie zuerst in der App einen Beacon an. |
| GPS-Zone (Zeile) | Link Zone zeichnen oder Zonen verwalten und das Etikett Zone vorhanden oder Keine Zone, wie oben beschrieben. |
| Ausnahmen bei der Anmeldung zulassen / Ausnahmen bei der Abmeldung zulassen | Erlaubt, außerhalb der gewählten Vor-Ort-Methoden zu stempeln, zum Beispiel per Knopf, wenn der Chip beschädigt ist. Die Person muss dann eine Begründung eingeben, die im Protokoll steht. Gilt nur für Vor-Ort-Methoden; mit dem App-Knopf ist die Zeile gesperrt. Solange die Abmeldung „wie Anmeldung" ist, folgt die Abmelde-Ausnahme der Anmelde-Ausnahme. |
| Alle im Verlauf ansehen | Öffnet den Verlauf mit den abgewiesenen und auffälligen Buchungsversuchen. Sichtbar mit dem Recht Berichte anzeigen. |
Karte „Punkte"
Unter der Methodenwahl listet die Karte Punkte die Stempelpunkte des Objekts mit ihrer Anzahl. Sie erscheint, sobald QR-Code oder NFC-Chip als Methode gewählt oder der Web-Check-in eingeschaltet ist. Ein Punkt ist der Ort, an dem der QR-Code hängt, der Chip klebt oder der Web-Check-in-Link gilt; die meisten Objekte brauchen genau einen.
Speichern
Sobald Sie etwas ändern, erscheint oben rechts Speichern. Bis dahin gilt: „Ihre Auswahl wird erst mit Speichern übernommen." Verlassen Sie die Seite mit offenen Änderungen, fragt LiteLog „Änderungen verwerfen?". Zonen, der Web-Check-in-Link und die Karte Keine Zeiterfassung speichern unabhängig davon sofort.
Kioske (Altbestand)
:::note Altbestand Der frühere Kiosk (Schichtliste mit wechselndem QR-Code auf einem Tablet, Anmeldung mit dem eigenen App-Login) wird für neue Einrichtungen nicht mehr angeboten. Nehmen Sie stattdessen den Modus Wechselnder Code am Tablet des Web-Check-ins (siehe oben). Objekte, an denen der Kiosk noch als Methode gesetzt ist, zeigen ihn in der Eigenen Auswahl als Tablet mit wechselndem Code; vorhandene Kiosk-Bildschirme laufen weiter und lassen sich in der App über die Kiosk-Liste öffnen. Beschreibung der alten Oberfläche: Kiosk-Anmeldung. :::
Zeitregeln des Objekts
Die folgenden Regeln gehören zur Zeiterfassung dieses Objekts, liegen aber nicht mehr auf dieser Seite: Sie pflegen sie in den Objekt-Einstellungen im Abschnitt Regeln; den Firmen-Standard setzen Sie unter Einstellungen → Zeitregeln.
Im Abschnitt Regeln steht nur als Zeile, was an diesem Objekt gesetzt ist. Alle übrigen Regeln liegen als Pillen unter Regel hinzufügen — eine Regel = eine Pille, aktiv = Zeile. Ein Klick auf eine Pille schaltet die Regel ein und zeigt ihre Zeile an der gewohnten Stelle; über das ✕ an der Zeile nehmen Sie die Regel wieder heraus. Das gilt auch für die drei reinen Ein/Aus-Regeln Zeiterfassung erzwingen, Automatische Pausen und Warnung beim Verlassen des Objektbereichs. Fahren Sie mit der Maus über eine Pille (oder springen Sie per Tastatur darauf), erklärt ein Popover in ein bis zwei Sätzen, was die Regel tut und wann sie greift. Die Pille „Warnung beim Verlassen" bleibt gesperrt, solange für das Objekt kein Bereich auf der Karte gezeichnet ist — das Popover nennt den Grund. Wert-Regeln erscheinen erst nach dem Speichern als Pille, wenn Sie sie ausgeschaltet haben; die Regel „Warnung beim Verlassen" speichert sofort.
Jede Zeile trägt rechts die Modus-Auswahl — dieselben Wörter wie in Einstellungen → Zeitregeln: Standard (geerbt), Eigener Wert, Aus. Regeln ohne Standard für alle Objekte (Auto-Beenden, Pausen, Anfahrt, Sperrzeiten und die drei Ein/Aus-Regeln) kennen nur Eigener Wert · Aus; bei Eigener Wert steht der Editor direkt unter der Zeile. Regeln mit Standard (Startzeiten, Einsatzabstand) zeigen bei Standard (geerbt) die Zeile Aus den Haupteinstellungen: …; der Link Standard bearbeiten führt auf die Regelseite mit geöffnetem Standard. Die Zeilentitel entsprechen den Menüpunkten der Zeitregeln: Auto-Beenden, Pausen (maximale Pausendauer) und Anfahrt (Einsätze je Woche).
Ansichtstyp
Wählen Sie, welche Ansicht die mobile App an diesem Objekt zeigt:
| Modus | Beschreibung |
|---|---|
| Arbeitszeit | Standard-Ansicht mit Live-Timer, Pausen und detaillierter Arbeitszeitverfolgung |
| Anmelde-Modus (Checkin) | Vereinfachte Ansicht — nur An- und Abmelden, ohne Timer oder Pausenfunktion. Optimiert für reine Anwesenheitserfassung |
Zeiterfassung erzwingen
Ist die Option aktiv, weist die App Mitarbeiter beim Arbeiten an diesem Objekt darauf hin, die Zeiterfassung zu starten. Es handelt sich um einen Hinweis, keinen Zwang — Aktionen in der App werden nicht blockiert.
Auto-Beenden (Auto-Close)
Legen Sie fest, wann offene Arbeitszeiten automatisch durch das System beendet werden:
| Einstellung | Beschreibung |
|---|---|
| Feste Uhrzeit | Alle offenen Arbeitszeiten werden täglich zu einer bestimmten Uhrzeit beendet (z.B. 22:00) |
| Nach Dauer | Arbeitszeiten werden nach einer bestimmten Anzahl von Minuten automatisch beendet |
| Berechnungsbasis | Bei „Nach Dauer" wählen Sie die Basis: Brutto (ab Startzeit) oder Netto (nur effektive Arbeitszeit, Pausen werden nicht mitgezählt) |
Automatisch beendete Arbeitszeiten erhalten den Systemhinweis: „Automatisch durch das System gestoppt (maximale Schichtdauer erreicht)." Das System prüft offene Einträge bis zu 4 Tage rückwirkend.
Zusätzlich gibt es die Option „Beim nächsten Anmelden automatisch beenden": Meldet sich dieselbe Person an einem anderen Objekt an, wird die noch offene Arbeitszeit an diesem Objekt automatisch beendet — gedacht für Touren, bei denen Mitarbeiter mehrere Objekte nacheinander abarbeiten. Mit dieser Option erscheint in der App kein Auswahl-Blatt: Die laufende Schicht endet zum Zeitpunkt des neuen Einstempelns, der Mitarbeiter sieht nur einen kurzen Hinweis. Ohne die Option fragt die App nach und bietet drei Wege an, darunter das rückdatierte Abmelden. Details: Schicht-Übergabe an ein anderes Objekt.
Startzeiten
Die Startzeiten (bis 04.10.2026 „Ausführungszeiträume") legen fest, in welchen Zeitfenstern am Objekt eine Zeiterfassung gestartet werden darf — getrennt nach wochentags und Wochenende/Feiertag. Außerhalb dieser Fenster nimmt LiteLog keinen Start an, weder in der App (auch offline) noch per NFC-Leser, Web-Check-in, Chat oder Public API. Abmelden bleibt jederzeit möglich; ein Gang, der um 09:50 beginnt und um 10:30 endet, ist gültig.
Typischer Fall sind Ausschreibungen mit festen Reinigungsfenstern, etwa wochentags 06:00–10:00 und 17:00–21:00 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen zusätzlich 12:00–14:00 Uhr.
| Auswahl | Bedeutung |
|---|---|
| Standard (geerbt) | Das Objekt übernimmt die Fenster aus Einstellungen → Zeitregeln → Startzeiten; die geerbten Fenster stehen als Satz Aus den Haupteinstellungen: … in der Zeile, Standard bearbeiten öffnet den Standard |
| Eigener Wert | Fenster nur für dieses Objekt |
| Aus | Keine Fensterregel — nur die Sperrzeiten (siehe unten) gelten |
Bei Eigener Wert tragen Sie je Tagesart bis zu sechs Fenster (von – bis) ein. Das Häkchen „Am Wochenende und an Feiertagen abweichend" öffnet die zweite Liste; ohne Häkchen gelten die Werktagsfenster auch dort. Ein Fenster darf über Mitternacht reichen (z. B. 22:00–06:00). Feiertage kommen aus dem Bundesland des Objekts.
Mitarbeiter sehen beim Startversuch außerhalb der Fenster den Hinweis, ab wann die Zeiterfassung wieder möglich ist. Nachträge durch die Verwaltung (Portal, Public API) bleiben erlaubt und werden im Verlauf als „Außerhalb der Ausführungszeiträume" vermerkt.
Sperrzeiten
Definieren Sie bis zu fünf Zeitfenster, in denen kein Check-in möglich ist. Sperrzeiten gelten an jedem Tag gleich und zusätzlich zu den Startzeiten. Mitarbeiter sehen in der App eine Meldung, dass die Zeiterfassung aktuell gesperrt ist, und können sich erst nach Ablauf des Zeitfensters wieder anmelden.
Automatische Pausen
Automatische Pausen konfigurieren Sie als Staffelregeln:
- Einheitlich — gleiche Staffel für alle Wochentage
- Manuell — individuelle Staffeln pro Wochentag (Montag bis Sonntag)
Pro Regel definieren Sie eine Anwesenheitsdauer-Schwelle und die zugehörige Pausendauer: Ab der eingestellten Anwesenheitsdauer gilt die angegebene Mindestpause. Beendet ein Mitarbeiter eine Arbeitszeit mit weniger Pause als vorgeschrieben, wird die Pausenzeit automatisch auf den Mindestwert angehoben.
Die Zeile Pausen begrenzt die maximale Pausendauer je Anwesenheit (ohne eigenen Wert: 720 Minuten / 12 Stunden). Bei Überschreitung der maximalen Pausendauer wird die Pause automatisch durch das System beendet.
Einsatzabstand
Der Einsatzabstand überwacht, wie viel Zeit zwischen zwei Anwesenheiten am Objekt liegt — er meldet also sowohl zu dicht aufeinander folgende als auch zu lange ausbleibende Einsätze. Die Regel blockiert nichts, sie meldet über einen Automatik-Workflow.
Sie brauchen sie überall dort, wo ein Auftraggeber eine Taktung vorschreibt — etwa im Reinigungsvertrag „zwischen den Reinigungsgängen mindestens 8, höchstens 10 Stunden".
| Feld | Bedeutung |
|---|---|
| Mindestabstand | Kürzester erlaubter Abstand zwischen zwei Einsätzen, in Stunden. Wird er unterschritten, kam jemand zu früh wieder. |
| Höchstabstand | Längster erlaubter Abstand. Wird er überschritten, blieb der Einsatz aus. |
| Karenz | Minuten, die verstreichen dürfen, bevor gemeldet wird (Standard 15). Sie glättet Doppelstempelungen und kurze Unterbrechungen. |
| Reaktion bei Verstoß | Welcher Workflow läuft. Leer = der Standard des Objekts bzw. des Mandanten. |
Standard, eigene Werte oder aus
In der Modus-Auswahl rechts in der Zeile legen Sie fest, woher die Regel ihre Zahlen bezieht:
:::info Die drei Möglichkeiten
- Standard (geerbt) — das Objekt übernimmt die mandantenweit hinterlegten Werte. Ändern Sie den Standard später, wirkt das sofort auf alle Objekte, die erben.
- Eigener Wert — das Objekt pflegt seine eigenen Zahlen, die Felder aus der Tabelle oben.
- Aus — die Regel gilt für dieses Objekt nicht, unabhängig davon, was in den Haupteinstellungen steht. :::
Beim Erben kommen alle Werte aus den Haupteinstellungen — Mindestabstand, Höchstabstand je Tagesart und Karenz. Eine Mischung aus eigenen und geerbten Einzelwerten gibt es nicht: So bleibt eindeutig, woher ein Wert stammt.
Mandantenweiter Standard
Unter Einstellungen → Zeitregeln → Einsatzabstand hinterlegen Sie die Werte einmal für den ganzen Mandanten — Mindest- und Höchstabstand je Tagesart sowie die Karenz. Steht ein Objekt auf „Standard (geerbt)“, zeigt die Zeile Aus den Haupteinstellungen: …, welche Werte dort gerade gelten; Standard bearbeiten führt direkt dorthin. Wer mehrere gleichartige Objekte betreut, trägt die Werte dort einmal ein, statt sie an jedem Objekt einzeln zu pflegen; die Tabelle Je Objekt auf derselben Seite zeigt den wirksamen Wert aller Objekte samt Quelle.
Ein hinterlegter Standard schaltet die Regel nirgendwo von selbst scharf. Er wirkt ausschließlich an Objekten, die ausdrücklich auf „Standard (geerbt)" stehen. Bestehende Objekte mit „Eigener Wert" oder „Aus" bleiben unverändert.
Abweichende Werte am Wochenende und an Feiertagen
Viele Auftraggeber schreiben an Wochenenden und Feiertagen eine engere Taktung vor als werktags. Dafür gibt es je einen zusätzlichen Wert für den Mindest- und den Höchstabstand. Bleiben sie leer, gilt der Werktagswert auch am Wochenende.
Maßgeblich ist der Kalendertag, an dem der vorherige Einsatz endete — in der Zeitzone des Objekts. Ein Freitag-Spätgang, dessen Folgegang auf Samstag fällt, wird also nach der Werktagsregel bemessen.
:::info Woher die Feiertage kommen Feiertage stammen aus den Feiertagen und Sondertagen des Objekts und richten sich nach dem Bundesland, das beim Anlegen des Objekts hinterlegt wurde. Sind dort keine Feiertage eingetragen, gilt ein Feiertag wie ein normaler Werktag. Sobald Sie einen Wochenendwert speichern, legt LiteLog die fehlenden Feiertage automatisch an. :::
Servicezeit: „Hier wird von … bis … gearbeitet"
Tragen Sie hier ein, in welchem Zeitraum am Objekt überhaupt gearbeitet wird — zum Beispiel 06:00 bis 21:00 Uhr. Nur in dieser Zeit läuft die Uhr des Höchstabstands.
Haben Sie für dieses Objekt bereits Schichtvorlagen gepflegt, schlägt LiteLog Ihnen die Servicezeit daraus vor: Der Link „Aus Schichtvorlagen übernehmen" erscheint unter den beiden Feldern, sobald sich aus den Vorlagen eine sinnvolle Spanne ergibt — etwa bei Schichten von 06–10, 12–14 und 17–21 Uhr der Vorschlag 06:00–21:00 Uhr. Übernehmen Sie den Vorschlag, speichert LiteLog ihn als festen Wert. Spätere Änderungen an den Schichtvorlagen verstellen die Servicezeit danach nicht von selbst — das ist Absicht: Eine Regel, die einem Auftraggeber Vertragstreue nachweist, darf sich nicht unbemerkt ändern.
Ohne diese Angabe zählt die Nacht mit: Endet der letzte Gang um 21:00 Uhr und beginnt der erste am nächsten Morgen um 06:00 Uhr, liegen neun Stunden dazwischen. Ein Höchstabstand von sechs Stunden würde dann jede Nacht eine Meldung auslösen, obwohl alles nach Plan läuft.
Lassen Sie die Felder leer, wenn rund um die Uhr gearbeitet wird — etwa bei durchgehender Bestreifung. Dann verhält sich die Regel wie bisher.
Der Mindestabstand ist von der Servicezeit unberührt: Ein zu kurzer Abstand ist unabhängig von der Tageszeit ein Verstoß.
Die Servicezeit muss innerhalb eines Tages liegen; ein Fenster über Mitternacht hinweg wird derzeit nicht unterstützt.
Warnung beim Verlassen des Objektbereichs
Die Regel „Warnung beim Verlassen des Objektbereichs" (Modus Eigener Wert = an) aktiviert die Verlassen-Überwachung für den gezeichneten Objektbereich, ohne dass Sie eine eigene Zone anlegen müssen: Verlässt ein angemeldeter Mitarbeiter während der Schicht das Gelände, entsteht ein Zonen-Ereignis und der Mitarbeiter wird gewarnt. Der Unterschalter Automatisch ausstempeln beendet zusätzlich die laufende Arbeitszeit, sobald das Verlassen bestätigt ist (Standard: aus). Wie die Auswertung funktioniert — inklusive Puffer und Verzögerung — lesen Sie unter Zonen.
Gut zu wissen
:::tip Hinweis
- Ein Paket setzt Anmeldung und Abmeldung gleich und schaltet Ausnahmen aus. Alles andere (getrennte Abmeldung, Ausnahmen, Beacon, Kombinationen) ist Eigene Auswahl.
- Der App-Knopf und die Vor-Ort-Methoden (QR-Code, NFC-Chip) schließen sich aus. Die Zonen-Automatik und das NFC-Scannergerät kommen dazu und bleiben beim Paketwechsel erhalten.
- Der Web-Check-in ist ein eigener Schalter. Er läuft mit Personalnummer im Browser und braucht weder App noch Konto; für App-Nutzer am selben Objekt gelten weiterhin die gewählten Methoden.
- Die Standortprüfung per GPS-Zone braucht eine gezeichnete Zone. Ohne Zone zählt bei eingeschalteter Prüfung keine Buchung; die Zeile warnt mit Keine Zone.
- Zonen, der Web-Check-in-Link und die Karte Keine Zeiterfassung speichern sofort. Pakete, Methoden, Ausnahmen und die Standortprüfung erst mit Speichern.
- Bei aktiver Standortprüfung sehen Administratoren den GPS-Verlauf jeder Arbeitszeit auf einer Karte. :::
Berechtigungen
:::info Berechtigung Um diese Seite zu öffnen, benötigen Sie Zeiterfassung anzeigen oder Objekte Einstellungen bearbeiten. Kontaktieren Sie Ihren Administrator, falls Sie keinen Zugang haben. :::
| Aktion | Berechtigung |
|---|---|
| Paket, Methoden, Standortprüfung ändern und speichern | Objekte Einstellungen bearbeiten |
| Karte Keine Zeiterfassung wählen oder verlassen (Modul aus/ein) | Objekte bearbeiten |
| Zonen-Dialog öffnen | Kontrollpunkte anzeigen (Anlegen und Ändern nach den Kontrollpunkt-Rechten) |
| Verlauf der Buchungsversuche öffnen | Berichte anzeigen |